„Lasst uns ins Gelingen verliebt sein!“, hielt Kay Voges mehrfach fest. Was ist Ihrer Meinung nach in den vergangenen Jahren am Volkstheater besonders gut gelungen?

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Es ist herrlich und erfüllt mich mit großer Freude zu sehen, dass es Kay gelungen ist, neues Publikum anzuziehen. Und was meiner Meinung nach auch besonders gut gelungen ist, ist das Coronamanagement, welches Kay gefahren hat. Ich habe mich sicher und ernst genommen gefühlt in dieser für uns allen schweren Zeit. Und das hat Kay großartig hingekriegt.

Welche Inszenierung hat Sie als Spielerin am allermeisten wachsen lassen?

„Heit bin i ned munta wuan“, war für mich eine sehr tolle Arbeit. Großartige Texte der Wiener Gruppe, die ich dadurch ganz anders kennenlernen durfte. Prägend war auch die Arbeit mit Marius Schötz an der Operette „Oh Darling, Darling – Don't be such a Baby“. Es hat mir wieder die Freude am Singen auf der Bühne zurückgebracht.

Worin lag für Sie die Stärke dieses Ensembles?

Die Stärke dieses Ensemble liegt für mich in jedem Einzelnen. Wir ziehen gemeinsam an einem Strang, jeder mit seiner persönlichen Kraft.

Der schönste Applaus?

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Der schönste Applaus ist immer dann, wenn meine Kinder in der Vorstellung sitzen und ihre stolzen Gesichter sehe. Da geht mir das Herz auf.

Was überwiegt nun: Wehmut oder Vorfreude?

Wehmut? Klar! Vorfreude? Klar!

Gibt es eine Sache, die Sie dem Volkstheater-Publikum noch sagen möchten?

Liebes Publikum, kommen Sie zuhauf, schauen Sie sich noch alle Vorstellungen an und seien Sie neugierig auf das, was kommt ...

Claudia Sabitzer
Claudia Sabitzer in „Heit bin e ned munta wuan“.

Foto: Marcel Urlaub